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Lexikon für Modebegeisterte

A-Linie:

Bezeichnung für eine Silhouette, die in den Schultern schmal ist und zum Saum weiter wird.

Acetat:

(CA) Aus Acetylcellulose hergestellte Endlos-Einzelgarne mit edlem Glanz, fülligem Griff und elegantem Fall, naturseidenähnlich, aber leichter, trocknet schnell, besitzt hohe Elastizität, ist formbeständig; Knitter hängen sich meist aus.

Ajourmuster:

Feine Lochmuster, fast stickereiähnlich, für Maschenware und Gewebe.

Allover:

(sprich Allouwer) Muster über den ganzen Stoff oder das ganze Modell verteilt.

Alpaka:

Seidig wirkende Wolle von Kamelarten aus Südamerika

Angora:

Feine weiche Wolle vom Angorakaninchen mit hohem Wärmerückhaltevermögen

AZO - Farben:

Nach der vierten Verordnung zur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung hinsichtlich eines künftigen Verwendungs- und Vermarktungsverbotes für Bekleidung, Bettwäsche Schuhe usw. gilt für Hersteller, Importeure, Groß- und Einzelhändler folgende verbindliche Regelung.

Mit AZO - Farben, gefärbte Bedarfsgegenstände dürfen bis zum 31.3.96 in das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland eingeführt werden. Der Abverkauf derartiger Waren ist uneingeschränkt zulässig bis zum 30.9.96.

Viele Hersteller haben bereits seit längerer Zeit kaum noch mit AZO - Farben gefärbten Waren mehr geliefert. Seit der Saison Herbst 95 ist das allgemein gängige Praxis.

Bitte beachten Sie dazu die Fachpresse.

Bäcker-Karo:

Zweifarbiges Blockkaro, etwas größer als Vichykaro.

Batik-Dessin:

Von feinen Farbadern durchzogenes Druckmuster, in Nachahmung der echten Batikmuster aus Bali

Batist:

Feines Gewebe aus Baumwolle, Leinen, -Mischungen.

Bell Bottoms:

(wörtl. Glockenfüße) Hosen, die bis zum Knie eng sind, dann glockenförmig weiter werden. Auch: Schlaghosen.

Bicolor:

Zweifarbiges.

Borkenkrepp:

Krepp mit baumrindenartiger Oberflächenstruktur.

Bouclé:

(sprich Bukleh) Bezeichnung für ein Garn oder ein Gewebe, das durch einen Effektzwirn mit Schlingen eine unruhige, noppige Oberfläche hat

Bourette:

Noppige stumpfe, relativ grobe Naturseidengarne.

Buntgewebe:

Gewebe, die durch verschiedenfarbige Kett- und Schussfäden, auch Kombination von beiden, buntgemustert sind.

Business-Look ( sprich Bisineß ):

Dezente, aber optisch und qualitativ anspruchsvolle Kleidung für Frauen und Männer in gehobenen Bürojobs.

Bustier (sprich büstjee):

Etwa taillenkurzes und eng anliegendes Oberteil mit Trägern.

Caban:

Sportlich gerade, hüftlange und zweireihige Jacke.

Caprihose:

Enge, dreiviertellange Hose mit kleinen Seitenschlitzen.

Cardigan:

Kragenlose Jacke

Carmenbluse:

Blusen mit geradem, schulterfreien Dekolleté.

Cashmere ( sprich Kaschmier ):

Sehr feine Wolle von der Kaschmierziege aus Mittelasien, die nur einmal pro Jahr beim Haarwechsel ihr feines Unterhaar verliert. Von einer Ziege werden ca. 100 Gramm eingesammelt, die Ziegen werden nicht geschoren.

Cashgora ist eine preiswertere Alternative, die von einer Kreuzung der Kaschmir- und der Mohairziege in Neuseeland stammt. Dieses Garn ist sehr fein, lang und glänzend.

Chasuble:

Kleiderlange Weste. Geschlossen: Chasublekleid.

Chenille ( sprich Schenillje ):

Samtiger Effektzwirn ( Raupenzwirn )

Chiffon:

Feines, durchsichtiges Gewebe aus Seide oder Chemiefasern (Filamenten) mit sandigem Griff. Stoff für den Flou-Look.

Chinos ( sprich Tschienos ):

Armee-Hose aus hellem Baumwollstoff mit Gesäßtaschen, zwei Schubtaschen vorne und zwei Bundfalten.

Coloured Denim:

Farbiger Denim (außer Blue, Black, Ecru)

Colorblocking ( sprich Kolorbloking ):

Wörtlich: Farbe abblocken. Verschiedene Farbblöcke stehen sich gegenüber und ergeben starke Farbkontraste.

Cool Wool:

Bezeichnung für feine, leichtgewichtige Stoffe aus reiner Schurwolle.

Cotelé ( sprich Kotteleh ):

Stoff mit feinen Rippen, meist in Längsrichtung.

Country ( sprich Kantri ):

Mode in sportlich gepflegtem Stil, der an das Aussehen der englischen Adeligen erinnert.

Crash-Stoff:

Seidiger Stoff mit Knitterbild.

Crépe ( sprich Kräpp ):

Sammelbegriff für Stoffe mit körnigem Warenbild und knirschendem Griff. Echte Crépes sind aus hochgedrehten Crèpegarnen gewebt und teuer, krepige Stoffe entstehen aber häufig durch Bindungen und Ausrüstungen und sind dann preiswerter.

Cupro: ( CU )

Es handelt sich um einen Zellulose-Faserstoff aus Holz bzw. Baumwoll - Linters. Die besten Stoffe kommen meist von der Firma Otten. Überwiegend wird ein hochwertiges Filamentgewebe aus Cupro eingesetzt, welches durch eine spezielle Ausrüstung eine seidige, samtige Oberfläche erhält. Cupro hat einen hohen Tragekomfort, edle Optik, weichen Griff, ist atmungsaktiv und biologisch abbaubar. Cupro ist bei 30 Grad C waschbar, wenn angegeben.

Durch unterschiedliche chemische Prozesse entstehen die heute am Markt erhältlichen Fasern:

Viskose ( VI ), Cupro ( CU ), Acetat ( AC ), Triacetat ( TA )

Debardeur: (sprich debardör)

Kastiger sehr kurzer Pulli, über Blusen oder Shirt getragen.

Elasthan:

Eine synthetische Chemiefaser aus Polyurethan ( PU ), verleiht der Bekleidung hohe Elastizität und Formbeständigkeit

Empire-Linie ( sprich Ampiehr ):

Modelle mir erhöhter Taille und betonter Büstenpartie, mit sehr kurzen Oberteilen. Vorbild: Kaiserzeit Napoleons.

Ethnik-Look:

Muster, Farben und typische Bekleidung aus Kulturen fremder Völker.

Etuikleid:

Schmales, der Figur sanft folgendes Kleid.

Faux-Unis (sprich fo üni):

Wörtlich falsche Uni. Gewebe die so klein gemustert sind, dass sie von weitem einfarbig wirken.

Fil - à - Fil:

Stoff mit treppchenartigem Kleinmuster durch abwechselnd helle und dunkle Kettfäden.

Fischgrad:

Stoffmuster mit Rippen in wechselnder Gratrichtung, Uni oder Bicolor, wodurch die Optik einer Fischgräte entsteht. Auch Chevron genannt.

Five-Pocket-Hosen:

Sportliche Hosen (meist aus Denim) ohne Bundfalten mit je zwei Gesäß- und Eingrifftaschen sowie kleiner Geldtasche vorn rechts.

Flanell:

Stoff mit weichem Griff, innen und außen gerauter Oberfläche aus Woll-Mischungen.

Flou-Look:

Modestil der hauchzarte Stoffe bevorzugt, die weich fließen und auch wehen.

Folklore:

Volkskunst, -tracht.

Fresko:

Feiner, leichter Anzugstoff mit körnigem Griff in Tuchbindung.

Glencheck:

Klassisches englisches Karo mit mehreren nebeneinanderliegenden Streifen.

Gilet (sprich Schileh):

kurze Weste.

Gipsy-Look:

Modestil, nachempfunden der folkloristischen Kleidung der Zigeuner, mit Zipfele und Stufenröcken, Volants, Rüschen, bunten Mustern auf Schwarz.

Godetrock:

Hüftschmaler Rock, der zum Saum glockig ausschwingt.

Gore-Tex:

Markenname für Membranenstoff der Firma Gore. Dieser ist Wasserdicht und atmungsaktiv.

Hawaiihemd:

Bedrucktes Freizeithemd mit bunten Südseeszenen oder tropischen Blumenmustern

Heavy Sinyle-Jersey:

Schwere Single-Jersey-Qualität.

High-Tech-Stoffe ( sprich Hai Tech ):

Stoffe aus Synthetics ( Polyester/Polyamid ) mit Beschichtungen, die technisch und künstlich wirken.

H-Linie:

Gerade Silhouette, die wie ein H aussieht.

Hohlsaum:

Durchbruchmusterung durch Ausziehen von Fäden.

Hopsack:

Grobes, poröses Gewebe in Panama-Optik .

Hotpants, Hotshorts:

Sehr knappe Shorts. Ganz eng oder rockartig ausgestellt.

Imitat:

Nachahmung.

Indoor-Mode ( sprich Indor ):

Mode die im Haus, "drinnen" getragen wird und nicht wetterfest ist. Das Gegenteil: Outdoor-Mode für draußen.

Intarsie:

Begrenztes Motiv bei Strick.

Jacquard ( sprich Dschakard ):

Aufwendige, oft großflächiges Muster von Geweben oder Gestricken.

Kaftan:

Mantelartiges und vorn offenes Bekleidungsstück.

Kelim-Muster:

Vielfarbige Muster orientalischer Wandbehänge.

Klima-Membranen:

Hauchdünne Folien, die zwischen Oberstoff und Futter liegen oder verbunden werden mit dem Oberstoff bzw. dem Futter (dann Laminat genannt). Sie verbessern die Trageeigenschaft von Outdoor-Bekleidung, das heißt machen sie wasser- und winddicht bei erhaltener Atmungsaktivität, weil die Membranen die im Gegensatz zu Regentropfen superkleinen Wasserdampfmoleküle der Körperfeuchtigkeit nach außen durchlasen.

Köper:

Sammelbegriff für Gewebe mit diagonalem Grat durch die Köperbindung (z.B.: Garbadine, Serge, Twill ).

Label ( sprich Läjbel ):

Schildchen, Etiketten die auf die Kleidung aufgenäht sind mit oft phantasievollen Aufschriften.

Landhausstil:

Femininer Bekleidungs-Stil, orientiert an ländlicher Mode.

Lingerie-Look: (frz., sprich länscherie = Wäsche)

Wäsche Stil für Oberbekleidung.

Lumber:

Taillenkurze sportliche Jacke, im Gegensatz zum Blouson am Bund nicht schobt.

Lyocell:

Eine Stapelfaser aus 100 % Zellulose der Fa. Lenzing AG, Austria. Wird in einem geschlossenen Kreislauf hergestellt und ergibt daher keine Belastung für Wasser und Luft. Ist biologisch abbaubar. Eine Paralellentwicklung ist Tencel. Gilt als Faser der Zukunft. Seidiger Griff, lässiger Fall, atmungsaktiv, pflegeleicht, waschbar bei 40 Grad, wenn angegeben.

Madraskaro:

Unregelmäßiges, großzügiges Karo, oft vielfarbig, aber ohne weiß.

Makramee:

Grobes Netz in Knüpfoptik.

Markisenstreifen:

Starkfarbige und kontrastreiche Streifen mit wechselnder Breite.

Melange ( sprich Melangsch ):

Bezeichnung für Stoff oder Gestrick aus Einfachgarn mit unterschiedlich farbigen Fasern.

Merinowolle:

Besonders feine und weiche Schafwolle mit stark gekräuselten Fasern.  

Meylights:   

                    Ein feiner, seidiger Stoff für Wäsche aus 55% Baumwolle, 40% Viskose und 5% Lycra. 

Mikrofasern:

Fasern oder Filamente (Fäden) aus Synthetischen Chemiefasern (Polyester, Polyamid), die außergewöhnlich fein sind, feiner als natürliche Seide.

Modal: ( MD )

Modifizierte Viskosefasern ( die Basis ist Holz ) mit höherem Polymerisationsgrad. Hohe Festigkeit, hohe Elastizität in nassem Zustand, angenehme Trageeigenschaften, Alkalibeständigkeit. Baumwollähnlich, wird nur in Fasermischungen verarbeitet.

Mouliné ( sprich Mulinneh ):

Stoff oder Gestrick mit ganz fein gesprenkeltester Zwei- bis Mehrfarbigkeit.

Multicolor:

Mehrfarbig.

Nappaleder:

Glattes Leder.

Natté:

Stoff mit kleiner, waffelartiger Musterung; Flechtcharakter.

Naturals:

Naturtöne

Navy-Look:

Modestil der sich an Marine-Uniformen orientiert.

Nehru-Jacke:

Einreihige, hochgeschlossene Jacke mit Stehkragen. Vorbild indische Jacken. Der Name bezieht sich auf den ersten Premierminister der Indischen Union, Nehru.

Nostalgie, nostalgisch:

Erinnerungen an die gute alte Zeit.

Nylon ( sprich Nailonn ):

Gattungsbegriff für Polyamid 6.6. das erstmals von DuPont hergestellt wurde.

Offwhite ( sprich Offweit ):

Gebrochenes, leicht abgetöntes Weiß.

Öko-Labels:

Etiketten für sogenannte "Öko-Kleidung" oder "Öko-Textilie" aus Naturfasern, die schadstoffgeprüft sind. Ihr Anteil an Schadstoffen (wie Formaldehyd Pestizide, Schwermetalle, giftige Farbstoffe) liegt unter einer festgelegten Grenze. Angestrebt wird eine Harmonisierung der verschieden Labels zu einem einheitlichen Label.

Opak:

Undurchsichtig.

Outfit ( sprich Autfitt ):

Englisches Wort für " komplette Garderobe "

Overjacket, -shirt:

Sehr großzügig geschnittene Jacketts und Shirt.

Overlocknähte:

Sichtbare Zick-Zack-artige oder Kettel-Nähte an Maschenkleidung.

Oxford:

Buntgewebter Stoff für Hemden mit ganz feiner Struktur.

Paisley-Muster: ( sprich Päslih )

Nierenförmige, verschnörkelte Muster orientalischer Herkunft. Türken- oder Kaschmirmuster.

Panama:

Poröser Stoff mit würfelartiger Musterung.

Panneaux:

Motivdruck. Oft als Bordüre, auch Tücherdruck.

Pareo:

Großes, exotisch bedrucktes Tuch, das um den Körper geschlungen wird.

Patchwork (engl. sprich pätschwörk):

Muster, das aus verschiedenen anderen Mustern zusammengefügt wird.

Peachskin:

75% Viskose/ 25% Polyester. Durch eine spezielle Ausrüstung wird eine edle, matt-changierende Oberfläche erzielt. Seidentouch, weich, fließend, waschbar bei 30 Grad.

Pepita:

Kleines, zweifarbiges Karo, oft schwarz/weiß, das wie "ausgefranst" wirkt.

Perforiert:

Durchlöchert

Pikee:

Baumwollgewebe oder - Gewirke in waffelartiger Optik.

Plüsch:

Pelzimitat aus synthetischen oder natürlichen Fasern.

Polohemd/Pulli:

Jerseyhemd oder Pulli mit kurzer Knopfleiste und Hemdkragen.

Polyacryl ( PC ), ( Modacryl ):

Aus Propylen und Ammoniak im Nass- oder Trockenspinnverfahren hergestellte Chemiefaser. Überwiegend füllige Garne mit wollähnlichem Griff, guter Haltbarkeit und pflegeleicht. Wird rein, aber auch mit Wolle gemischt zu Web- und Maschenware verarbeitet. Waschbar 40 Grad.

Polyamid ( PA ):

Eine vollsynthetische Chemiefaser mit höchster Festigkeit. Durch Polymerisation aus bestimmten Aminosäuren entsteht Amid. Im Schmelzspinnverfahren verlassen Fasern die Düsen, die anschließend abgekühlt und auf die drei- bis vierfache Länge gestreckt werden. Polyamide sind von hochglänzend bis matt, hochgekräuselt oder antistatisch, auch texturierte Garne, je nach Einsatzgebiet. Hautfreundliche , weiche Garne die kaum Feuchtigkeit aufnehmen, diese aber gut transportieren und pflegeleicht sind. Verarbeitet auch in Mischungen mit Wolle, Baumwolle und anderen Chemiefasern. Waschen bei 40 Grad.

Polyester, ( PE ):

Eine Chemiefaser die aus Polyethylenterephthalat im Schmelzspinnverfahren entsteht. Die glatten Filamenten werden meist texturiert. Polyester nimmt kaum Feuchtigkeit auf, transportiert diese aber gut. Polyestergarne sind besonders reiß- und scheuerfest, knitterarm, pflegeleicht und haben die höchste Temperaturbeständigkeit von allen Chemiefasern. Waschen bei 60° Grad.

Polynosic - Fasern:

Gehören zur Gruppe der Modalfasern. Sind nach modifiziertem Viscoseverfahren aus regenerierter Zellulose hergestellte Spezialviskosefasern mit folgenden Vorteilen: Geringeres Quellvermögen und gute Größen- und Formstabilität der daraus hergestellten Textilien.

Polyurethan, ( PU ):

Ein synthetischer Faserstoff mit hoher elastischer Biegesteifheit und Chemikalienbeständigkeit. Die elastischen Fasern aus segmentiertem Polyuhrethan heißen: Elasthan. PU wird auch für Lederimitate und Gummierung im Outdoorbereich verwendet.

Porcvelours:

Schweins-Veloursleder

Provence-Druck:

Druck mit kleinem Blütenmuster in sanfter Farbigkeit, auf hellem Fond.

Pyjamahosen:

Weite Hosen aus leichten Stoffen.

Raglanärmel:

Ärmel und Schulterteil sind in einem Stück geschnitten.

Reiskorn-Muster:

Körnig wirkendes minikleines Strickmuster.

Retro-Look:

Stil früherer Zeiten.

Rips:

Gewebe mit mehr oder weniger ausgeprägten Längs- oder Querrippen.

Rockshorts:

Weitgeschnittene Shorts, sie zeigen Rockoptik.

Safari-Stil:

Auch Konolial - Stil nach der Uniform früherer Kolonialoffiziere. Typisch sind gegürtete lange Jacken sowie Hemden mit vier großen aufgesetzten Taschen.

Sarongrock:

Weich gewickelter Rock, meist bedruckt.

Satin:

Glatter Stoff mit seidiger, oft schimmernder Oberfläche.

Scherli:

Transparenter Stoff mit plastisch aufliegendem Muster.

Shetland ( sprich Schettländ ):

Melierter, gut durchwalkter Stoff aus relativ grober Shetlandwolle, bei dem das Bindungsbild fast nicht mehr zu erkennen ist.

Shiftkleid:

Gerades, schmales jedoch nicht taillenbetontes Schnittkleid.

Seersucker (sprich Sirsakar):

Stoff mit borkigen Effekten (Streifen) aus Baumwolle, auch Wolle.

Seide:

Wirkt kühl und warmhaltend zugleich, nimmt 1/3 ihres Gewichtes an Feuchtigkeit auf und speichert sie ohne sich feucht anzufühlen, ist weich und hautfreundlich. Seide ist nicht bügelfrei, beschränkt waschbar, Handwäsche, chem. Reinigen vorteilhaft.

Semitransparent:

Halbtransparent.

Shantungseide:

Seide mit unregelmäßigen Garneffekten für belebte Stoffoberflächen.

Slinky:

Gängiger Begriff für hoch elastische Wirkware. Aus dem engl. = sich wegschleichen, zurückziehen.

Slipon:

Gerader Mantel, häufig mit Raglanärmel, bei dem der Kragen wesentlich größer ist als das Revers.

Steghose:

Damenhose aus elastischem Material mit einem Steg unter dem Fuß, der mit für exakte Passform sorgt.

Stonewashed ( sprich Stonwascht ):

Waschen mit Steinen, besonders bei Denim-Jeans.

Summerdarks:

Warme, dunkle Farben für sommerliche Kleidung.

Swinger:

Mantel oder Jacke in A-Linie mit schmalem Oberteil und viel Rückenweite, zum Saum weit ausschwingend.

Tactel:

Texturiertes Polyamidgarn von Dupont. Die Faser ist sehr weich und extrem widerstandsfähig, luxuriös und absolut pflegeleicht. Wird matt und glänzend und auch in Mischungen mit Baumwolle, Wolle und Leinen verarbeitet, knittert nicht und ist fast immer maschinenwaschbar. Die Faser wird im Wäsche-, Strumpf-, Trikotbereich und auch bei Oberbekleidung verstärkt eingesetzt.

Tanktop:

T-Shirt ohne Ärmel.

Tartans:

Schottenmuster.

Tencel:

Eine neue Stapelfaser der Firma Courtaulds, England, die aus 100% Zellulose (Holz) in einem umweltverträglichen Verfahren hergestellt wird und vollständig biologisch abbaubar ist. Tencel hat im nassen wie im trockenen Zustand eine enorme Festigkeit, läuft in Wasser nur sehr wenig ein ( ca. 1% ), wird überwiegend pflegeleicht veredelt, ist mit 60 Grad waschbar, nicht Dämpfen. Produkte haben hochwertige seidige, weich-fließende oder sportive Optik bis hin zu festlicher Abendmode. Materialmischungen mit Wolle, Seide, Leinen oder Baumwolle usw. werten die guten Eigenschaften der Zusatzgarne noch auf. Siehe auch: Lyocell

Texturieren:

Thermoplastische ( durch Wärme verformbare ) glatte Filamentgarne aus Chemie-Endlosfasern können durch verschiedene Verfahren dauerhaft gekräuselt werden. Dadurch entsteht Bauschkraft und hohes Volumen, Elastizität, gute Wärmedämmung, besserer Feuchtigkeitstransport, eine mattere Oberfläche und ein weicher, angenehmer Griff.

Transparent:

Durchsichtig. Semitransparent = fast durchsichtig.

Trenchcoat ( sprich Tränschkoat ):

Allwettermantel mit Gürtel, breitem Revers, Koller und geknöpftem Gehschlitz im Rücken.

Trekking-Stil:

Sehr funktioneller Sportswear - Stil mit vielen Taschen und vielen technischen Details.
( Vorbild: Reinhold Messmer)

Tropical:

Leichter Kammgarnstoff in Tuchbindung.

Tunika:

Lange, gerade Oberteile.

Tweed ( sprich Twijd ):

Wollstoff im Handwebcharakter mit unruhiger, haariger und melierter Oberfläche. Auch oft mit Noppen.

Twinset:

Zweiteiliges Set mit Pulli und Strickjacke aus dem gleichen Garn und in gleicher Farbigkeit.

Unisex-Modelle:

Kleidungsstücke für Männer und Frauen.

Veloursleder:

Leder mit samtartigen bis rauen Oberflächen.

Vichi - Karo:

Zweifarbiges, etwa 1 x 1 cm großes Blockkaro.

Viskose:

Zellulosische Chemiefaser aus natürlichen Polymeren , Basis (Holz) sowohl für Fasern wie für Fäden. Dank angenehmer Trageeigenschaften und vielseitiger Einsatzmöglichkeiten sehr verbreitet, entweder pur oder in Mischungen mit anderen Natur- oder Chemiefasern.

Viole:

Schleierartiges feines Gewebe aus Baumwolle.

Westen-Blazer:

Westen in Blazeroptik mit Revers und Taschen.

Wiener Naht:

Vom Armloch ausgehende, bogenförmig zur Brust und dann nach unten führende Naht an Vorderteilen, die den Brustabnäher erspart und eine figurbetonende Silhouette ermöglicht.

Windbreaker:

Schlupfanorak.

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